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Wissenswertes & Blog

Was ist Wellnessintelligenz?

Der Gesundheitsforscher Jürgen Woldt aus Herne greift hier das Thema „Stresserleben in resiliente Handlungs- und Gefühlsimpulse transformieren“ auf. Seit Jahren widmet er sich der Erforschung des Selbstwirksamkeitsprinzips und der Selbstregulation des Menschen. Sein Forschungsinteresse ist begleitet von der Frage, welche Umstände im Leben eines Menschen selbstwirksame Fähigkeiten eröffnen. Dabei entdeckte er einen Weg, über die Körperoszillation die immanente salutogenetische Kraft des Menschen zu aktivieren.

Das Stresserleben

Wenn Stress als besondere Belastung erlebt wird, geht es darum, eine Übereinstimmung mit Handlungs- und Gefühlsimpulsen zu erreichen und sie dahingehend umzuformen, dass ein besseres Zurechtkommen mit Belastungssituationen entsteht, also eine seelische Widerstandsfähigkeit, die sogenannte Resilienz zu haben oder zu entwickeln. Unser Empfinden hat ausreichend Informationen zur Verfügung, um diesen Prozess des Umformens zu ermöglichen. Die Informationen sind der entscheidende Faktor der Transformation oder der Veränderung. Woher bezieht man diese Informationen und wie werden sie im Körper wirksam?

Die Wellness-Intelligenz

Auf den Wellness-Bereich bezogen wird Intelligenz zunächst als ein kognitiver Leistungsfaktor angesehen, also die Fähigkeit, Produkte im Wellnessbereich zu betrachten oder rational bewerten zu können, nutzbar zu machen. Hirnforscher sagen, dass jede Entscheidung emotional ist, erst dann wird rational begründet. Wir haben es also mit einer zusätzlichen emotionalen Intelligenz zu tun. Sie bezieht sich auf unser Empfinden und unser Gefühl. Ohne diese Intelligenz sind wir auch bei gut ausgestatteter, rationaler Leistungsfähigkeit nicht in der Lage, Entscheidungen zu treffen. Wellness-Intelligenz erschöpft sich aber nicht in der rationalen und emotionalen Intelligenz. Ein wirklich intelligentes Wohlbefinden zu schaffen, hat vor allem auch mit der Beziehung des Menschen zu seinem sozialen Umfeld zu tun. Die Fähigkeit, mit der Umgebung in Beziehung zu gehen, wird als soziale Intelligenz bezeichnet. Wellness-Intelligenz bedeutet, sich in den drei Intelligenzfeldern aufhalten zu können

Zeitbombe Bewegungsmangel – Ursachen die keiner kennt

Es ist erstaunlich: Dem immer bedrohlicher werdenden Bewegungsmangel wurde schon Mitte der 90er Jahre der Kampf angesagt. Zahlreiche moderne und hochwertige Gesundheitssportprogramme sind in den letzten 20 Jahren entwickelt worden. Ganzheitlich und salutogenetisch ist inzwischen das Verständnis von Gesundheit – Qualitätssiegel und Zertifizierung weisen zum Beispiel entsprechende Vereins- Programme auf wie der „Pluspunkt Gesundheit DTB“ oder das Dachsiegel „Sport pro Gesundheit“. Doch auch wenn die Massnahmen und Programme für die Bevölkerung zunehmend attraktiver und vielfältiger werden – gebracht hat es laut WHO offen bar wenig: Die gesundheitlich empfohlene Mindestaktivität von 2,5 Stunden pro Woche mit massiger Intensität erreichen in Deutschland lediglich ein Fünftel der Bevölkerung. Und die Tendenz ist sogar weiter rückläufig ‚. Was läuft da falsch?

Attraktive Angebote – „eigentlich“ ist alles da
Es ist erst einige Monate her, da berichtete die Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin über den Bewegungsmangel als Zeitbombe 2. Die Entwicklung auf politischer Ebene sei durchaus vielversprechend, hiess es, jedoch funktioniere die Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Sportvereinen noch nicht zufriedenstellend, oder mit anderen Worten: Die Kooperation zwischen Gesundheitssystem und Sport sei unterentwickelt. Auch würden Ärzte ihre Möglichkeit, Bewegung zu verschreiben, weniger nutzen als noch vor einigen Jahren, als das sogenannte „Rezept für Bewegung“ eingeführt wurde. Doch ist wirklich davon auszugehen, dass sich durch eine optimierte Kooperation die Vereins- Turnhallen, Sportplätze und Gesundheitssportanlagen endlich füllen? Nie waren die Angebote und Möglichkeiten zum Gesundheitssport so vielfältig und attraktiv wie heute – müsste sich nicht also längst das Bild gewandelt haben und die Sportstätten voll sein?

Versteckte Kraft

Sie werden immer moderner, ausgetüftelter und spezialisierter – Trainingsmaschinen in Fitnessstudios, Gesundheitsanlagen oder Rehabilitationseinrichtungen. Es ist ein Wettbewerb um Perfektion im Detail, bei dem neueste Forschungserkenntnisse danach streben, die Funktionalität des menschlichen Körpers in seinem Bewegungsverhalten bei der Entwicklung von Geräten immer besser zu berücksichtigen. Beispielhaft ist die hier für Gerätehersteller schon zum Alltag gehörende Berücksichtigung biomechanischer Aspekte zur Vermeidung von Zwangslagen innerhalb einer Bewegung oder zur Beachtung der Erkenntnis, dass Widerstandsprozesse innerhalb einer Muskelbewegung Muskelstrukturen verändern. Oder die Berücksichtigung der sogenannten Kraftkurve des Muskels bei Bewegung, die bei der Technikentwicklung in Kraftgeräten bedeutsam ist, da sie den Nutzer bei der Optimierung von Bewegungsabläufen und Leistung unterstützt.

Entscheidender Erfolgsfaktor

Kein Kunde, Sportler oder Patient fragt diese hochentwickelten Innovationen nach, denn einerseits mangelt es letztlich den meisten Nutzern an dem jeweiligen Fachwissen über die wissenschaftlichen Zusammenhänge. Und andererseits wirkt die Kraft solcher Innovationen ja meist im Verborgenen, bevor nach einer Zeitspanne die guten Resultate des Trainings an hochwertigen Maschinen sichtbar werden. Doch was sich hier für den Endverbraucher zunächst unbemerkt im Hintergrund abspielt, ist für den Wettbewerb auf dem Produktionsmarkt ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor: mit modernsten Produkten von höchster Qualität die Nase vorn zu haben. Und hier werden zu den nachhaltig erfolgreichsten Unternehmen immer diejenigen gehören, die ihren Profitwunsch Hand in Hand gehen lassen mit der Verantwortung dem Endverbraucher gegenüber, ihm wirklich das Optimale bieten zu wollen.

Ein fehlendes Mosaiksteinchen

Dass dieses Optimale noch einen wesentlichen Schritt besser geht, wissen jedoch bislang nur sehr wenige. Es gibt nämlich einen Mann, der nach jahrzehntelanger Forschungsarbeit eine ganz wesentliche Lücke geschlossen hat bei der Optimierung von Trainingsgeräten: Jürgen Woldt, Gesundheitsforscher aus Herne und Begründer des Multiaktorischen Trainings, das neben den oben genannten wichtigen funktionellen Kriterien wie Biomechanik und Kraftkurve erstmals und auch als bisher einziges Konzept den mentalen emotionalen Aspekt des Menschen berücksichtigt.